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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Symmetrie.

sen aufgeführt. Die oktaedrische Grundform wird dadurch über«flüssig und es ist besser, die Verhältnisse der Achsen, oder was da-mit identisch ist, die Verhältnisse eines vier- oder sechsseitigen Pris-ma's nebst seiner Basis anzugeben. Dieses ist das Verfahren vonWeiß. Wir nennen das Prisma, dessen Normalen die krystsllogra«phischen Achsen sind, die formelle Grundform.

§. 16. Die ihrer Lage nach gleichen Flächen sind jedoch nichtimmer physisch einander gleich, indem in der Häufigkci: ihresVorkommens, in i' rer Größe, ihrem Glänze, in der Leichtigkeit,den Krystall in Richtungen zu spalten, die ihnen parallel sind, zu-weilen ein constanter Unterschied eintritt. Dieser ist jedoch niemalsvon der Art, daß die Achsen selbst einander ungleich werden, we-ches der Fall sein würde, wenn z. B. in dem Würfel zwei einan-der parallele Flächen sich von den übrigen auf eine constant: Weiseunterschieden. Wo dieses der Fall zu sein schien, hat sich lis jetztentweder die Verschiedenheit nicht bestätigt oder auch ein Unter-schied in den Winkeln gefunden. Allein zuweilen finden sich Unter-schiede, unbeschadet der Gleichheit der Achsen, z. B. zwiscten denzwei Tetraedern, in welche man die acht Flächen der rcgulärenoder tetragonalen Oktaeders theilen kann, oder in dem hecagona-len Systeme, zwischen den beiden Nhomboedern, in welche di: sechs-seitige Doppelpyramide zerfällt.

Ich habe vor einigen Jahren die hier möglichen Fälle »ollstän-dig aufgeführt (Isis v. Oken. 1826. Heft 5 und 6). Bcld zer-fallen die symmetrischen Flächen in zwei einander ungleiche HälftenHemiedrie, bald in vier Theile, Tetartoedrie, ja n'elleichtin acht Theile. Bald behalte» die einander parallelen Flächen glei-che Eigenschaften, Hemiedrie mit parallelen Flächen, baldsind sie verschieden, Hemiedrie mit geneigten Flächen. Woalle symmetrischen Flächen auch Physisch einander gleich kleben, istHoloedrie.

Die Frage, ob sich bei den einzelnen Krystallreihen soche He-miedrien vorfinden, ist in der Regel schwer zu beantworte». DieUnterschiede, durch welche sich zwei Hälften eines hemiedrisclen Kör-pers von einander unterscheiden, die Größe, die Häufigkeit desVorkommens, der Glanz, selbst die Durchgänge sind nicht inmer socharakteristisch, daß sie nicht auch aus verschiedenen Flächen, die äuander