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Kryftallkunde,
Eigenschaften der Flächen achten werden, so behalten wir dieBezeichnung der Normalen nach der in der analytischen Geometrieüblichen Weise mit folgenden Abkürzungen bei.
Eine Normale, deren Gleichungen
X _ X _ 2
ÜX bll eO
sind, wo v, 0 das Grundverhältniß ist, das für alle Normaleneiner Krystallreihe gleichförmig bleibt, bezeichne ich durch
fu. b. v. i
und lasse, wo kein Irrthum möglich ist, selbst die Parenthese unddie Punkte weg. Die Normalen mit negativen Coordinaten be-zeichne ich wie Weiß; z. B. mit » tp eine Normale, derenCoefficienten -l- uX, — blt, — et) sind. Man könnte auch, woPlus bezeichnet werden soll, einen Strich setzen, wo Minus zweiStriche, und keinen Strich, wo man zwischen Plus und Minus kei-nen Unterschied machen will, z. B. » tp o"), wäre die Bezeichnungzweier Normalen, deren Coefiicienten
uX, -z- bv, — eO sind.
Ist das Grundverhältniß einer Krystallreihe nach Normalennach Weiß p-g-L, so ist
und die Normale sabos entspricht der Fläche nach Weiß
§. 21. Die Berechnung der Grundverhältnisse aus den Win-keln und umgekehrt ist eine rein mathematische Aufgabe, die amleichtesten durch die analytische Geometrie gelöst wird. Ich habedie allgemeinen Gleichungen in der eben erwähnten Abhandlung mit-getheilt. In den Systemen, welche sich auf rechtwinklige Achsenzurückführen lassen, sind sie sehr geschmeidig. In den mineralogi-schen und krystallographischen Lehrbüchern hat man sie mit verschie-denem Glücke mehr ober weniger äusführlich, aber immer elementarbehandelt.