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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Krystallkunde.

stalls beruhen mag, sich nicht auf Hemiedrie, sondern aufSchiefwinklig-feit des Gefüges bezöge. Auch Hauy giebt Elektro-Polarität beimTitanit, Mesotyp und Prehnit an, die man nicht für hemiedrischausgebildet halt.

Die Doppelbrechung des Lichtes ist ein Resultat desGefüges, allein kein unmittelbares, indem das Licht häufig keinenUnterschied zeigt, wo er sich in dem Gefüge vorfindet. In demtesseralen Systeme wird das Licht nur einfach gebrochen. In demtetragonale» und heragonalen doppelt, aber so, daß der eine Stralconstant bleibt, und die Brechung des andren bloß von seiner Neigungzur Hauptachse abhängt, also von der Beschaffenheit der Querachsenunabhängig ist. In den rhombischen und den noch minder symme-trischen Systemen ist die Doppelbrechung eines jeden Strales vonzwei Größen abhängig.

Die besten Angaben über die Doppelbrechung sind von Brew-ster Pinlns. 3'raimaot. 1818. p. 211. Einige Nachträge finde ichin Herschel Ou I.ixlrt Uebersetz. p. 663. Diese Uebersetzungwimmelt jo sehr von Fehlern, daß man glauben muß, der Verfasserfei der wissenschaftlichen Sprache der Engländer nicht mächtig ge»wesen.

Hierzu kommt noch die chemische Formel, wozu BerzeliuSin seinem Werke über das Lothrohr und in seinen Jahresberichtenalle nothwendigen Data mittheilt.

§. 27. Die Charakteristik bei vollständig bekannten Krystal-len besteht daher hauptsächlich aus drei Puncten: Die Grundform,das Gefüge und die chemischen Bestandtheile. Die beiden letztenwerden durch die Beobachtung unmittelbar gegeben, zur Grundformaber kaun man nach §. 11. drei beliebige Normalen aus der Kry-stallreihe wählen. Ich bestimme sie immer so, daß die Durchgänge,und wo diese nicht hinreichen, die herrschenden Flächen eine Bezeich-nung erlangen, die so einfach ist, als die Rechtwinkligkeit der Achsen eserlaubt. Sämmtliche vorkommende Flächen erlangen dadurch vonselbst die möglichst einfachste Bezeichnung, Diesem Princip folgeich streng.

II. Classificatiou.

§. 28. Wir ordnen die Krystalle ohne Rücksicht auf Chemis-mus. Ich bin weit entfernt, diese Einrichtung für die Mineralogie zu