308
Krystallkunde.
nimmt man eine große Regelmäßigkeit wahr. Die krystallographisch ein-achsigen Kalkverdindungen z.B. haben immer eine verhältnißmäßig grö-ßere Hauptachse als die ihnen isomorphen Bleiverbindungen. Antimoneine größere Achse als Arsenik. Arseniksäure eine größere als Phos-phorsäure, so daß sich folgende Reihen bilden, von den Krystallenmit der größeren Achse anfangend:
In den einachsigen Krystallen i
Kalkspath u. s. w. Gruppe.Arseniksilberblende.
Metallisch Arsenik.
Apatit.
Saures phosphorsaures Am-
X», Alu, 2n, Oa, I'b.8b, -V8.
8b, I'e, -Vs.e», pb.
Xn, -Vming».
moniak.
Schwefelsaures Silberoryd-Am-moniak.
Or, 8e, 8.
-VI, Xe, 1'i?
Korund.
Zinnftein.
Schwerstein.
Apatit.
I'i, 8»
AI», IV »
-V8, I».
In den rhombischen Krystallen ist die Reihenfolge, wennman von dem größten der drei Verhältnisse ausgeht:
8r, I>b, 8».vu, I'b, 8r, Ou.Xs, Nu.
Xa, -Vmmon.
Baryt.
Aragonit.
Harmotom.
Schwefelsaures Kali.
Speerkies.
Schwefelsaures Silber.Schwefelsaures, Silber.Schwefelsaurer Nickel.Schwefelsaures Kali.Uebcrmangansaures Ammoniak.
-V8, 8.
8, 8o.
-Vx, Xn.
A>l und 2i>, AI§.Alu, Or, 8e, 8.Alu, 01.
Also ziemlich übereinstimmend. In der Gruppe des Aragonits istdie Reihenfolge umgekehrt, aber die Glieder folgen einander in der-selben Ordnung.
Dürfte man die Reihen verbinden, so hätte manXo, Alu, 2n, 0s, 8r, I'b, 8a.
Or, 8o, 8.
^1, Xe, Xi.
8b, 'i'e, -Vv, ?.