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Krystallophysik.
form selbst gehört zu den rein relativen, das specifische Gewicht ;uden rein absolute», die übrigen Eigenschaften, von denen man dieElasticität, die Cohärcnz, die ungleichförmige Ausdehnung durch dieWärme, die Lichtbrechung.und einige elektrische beobachtet hat, sindgemischt.
Die gemischten Eigenschaften kann man, wie in der Mechanikdie Bewegungen der Körper, in einen absoluten und in eine» rela-tiven Theil zerlegen. Jener ist der mittlere Werth im Krystall,z. B. die Ausdehnung eines Stabes durch Wärme, diejenige, wel-che ein Körper haben würde, der aus einer sehr großen Anzahl,nach allen Richtungen hin zerstreuter, aber stetig verbundener Kry-stalle besteht. Der relative Theil ist dagegen die Differenz der ineiner jeden Richtung stattfindenden Ausdehnung von der mittlern.In einigen Fällen ist es zweckmäßig, als absoluten Theil etwas an-dres als den mittlern Werth des ganzen Krystalles anzunehmen,z. B. bei der Brechung des Lichtes; aber jene Sonderung einesabsoluten und eines relativen Theiles kann nirgends entbehrt werden.
§. St. Die relativen Eigenschaften sind ferner entweder ele-mentar oder resultirend. Der Charakter der ersten ist, daßsie sprungweise auftreten, von einer Richtung zur benachbarten sichplötzlich ändern, z. B. die Flächenbildung. fllOf 77^ f 100. 100. Ojjist eine der gewöhnlichsten Flächen; flOl. 100. Oj kommt niemalsvor. Die rcsnltirenden dagegen sind Functionen der Richtungenund nähern sich allmälig ihren Maxima und Minima, z. B. dieElasticität, die Lichtbrechung.
Man darf daher die elementaren Eigenschaften für weniger mit-telbare Wirkung der in einer Linie des Krystalls wirkenden Kräfte halten,als die rcsnltirenLen. Bei der Elasticität z. B. ist es unmöglich, die Lageder Theile in einer Richtung zu verändern, ohne eine entsprechendeVeränderung von benachbarten Richtungen hervorzurufen. Die Re-action des Krystalles gegen äußere Thätigkeiten ist daher die Summevon Kräften, die in mehrern Richtungen wirken. Indessen ist eskemec-weges nothwendig, daß die elementaren Eigenschaften, von denin einer Richtung wirkenden Kräften ausschließlich abhängen.
I. Elementare Erscheinungen.
§. 52. Die elementaren Eigenschaften in Krystallen hat dieAtomistik mit großem Erfolge zu erklären versucht, und in der