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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Elasticität, Schwingungen.

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schwebenden Temperatur von 21 Intervallen berechnet und durchempirische Formeln zusammengefaßt. Allein ich krage Bedenken, siehier mitzutheilen, denn empirische Formeln sind keine Naturgesetze;sie dienen bloß zur Interpolation, und dürfen, so oft es auch vonden rechnenden Physikern geschieht, unter keiner Bedingung überdie Grenzen der BeobachtuNgsreihen ausgedehnt werden.

Auch die Analogie mit Holz ist unvollständig. Dort ist ineiner Richtung das Marimum der Elasticität, in einer andren dasMinimum und zwischen ihnen sind wahrscheinlich allniälige Ueber-gänge. Bei den Heiden untersuchten Krystallen ist es anders. Hiersind in den auf die Hauptachse senkrechten Ebenen drei Marima,und die Verhältnisse der Cohäsion weit weniger einfach, In derThat werden bei dem Holze die Tone beider Hyperblcn fast immerzu gleicher Zeit höher und tiefer, und die Marima oder Minimavon beiden- Tönen fallen auf dieselben Scheiben. Bei den Kry-stallen dagegen ich die Reihenfolge der Töne eine ganz verschiedeneund derjenigen, die beim Holze stattfindet. Nicht selten ganz ent-gegengesetzt.

§. 61. Indessen gehen doch einige Resultate aus Sävart'sVersuchen hervor.

1) Die Unterschiede der Elasticität ändern sich in einem weitstärkern Verhältnisse, als die Dimensionen. Savart fand den Un-terschied in der Höhe Des Tones, den transversalschwingende, in ver-schiedenen Richtungen aus dem Baume geschnittene Fichtenstäbe her-vorbrachten, zwei Octaven groß, d. h. 1 : 1. Dieses weiset auf Ela-sticitäten hin, die sich wie 1 : 16 verhalten. In runde» Scheibenaus demselben Material, die sehr verschiedene Richtungen zumBaume hatten, fand er unter den tiefsten Tönen, die sie gebenkonnten, 1,77 als dem höchsten, wenn 1,0V der tiefste ist.

Bei Quarz wa r in Scheiben von gleichen Dimensionen, derenHauptflächen in der werticalen Zone der doppelt sechsseitigen Pyra-miden lagen, das Verhältniß des tiefsten Tones zu dem höchsten, wie1,00 : 1,52. In einer anders geschnittenen Scheibe, war ein Ton— 1,62.

In Kalkspat!) war dasselbe Verhältniß in der verticalenZone der Rhomboederflächen 100 : 1,75, also beinahe dem im Holzegleich, obgleich der Krystall nur in wenigen Richtungen untersuchtwurde. Wen» man daher aus diesen Krystallen dünne Stäbe in