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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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364 Cohärenz der Festen, Gefügt.

1) OaS Gefüge.

2) Die Elementarbeweguiigen.

3) Die Festigkeit.

4) Hie Anziehung heterogener fester Körper.

Erster Abschnitt.

DaS Gefüge.

I. Struktur und Textur.

§. 2. Ich habe mich des Ausdruckes Gefüge schon oben imgewöhnlichen Sinne bedient. Es ist hier der Ort, die Begriffeschärfer z» bestimmen. Gefüge nennen wir die räumliche Be-schaffenheit im Innern eines festen Körpers, die Art,wie die Materie den Raum ausfüllt, ohne jedoch auf die Frageüber Contmuität oder Diskretion der Theile zurückzugehen. Esenthält zwei wesentlich verschiedene Momente, die Struktur und dieTextur. Die Struktur bezieht, sich auf die Verhältnisse der Co-häsionskräste, welche in einem Theile nach verschiedenen Richtungenhin statt finden; die Textur auf die Kräfte, welche in verschiede-nen Theilen des Körpers thätig sind.

§. 3, Die Textizr ist stetig, wenn in den Kräften zweierunmittelbar benachbarter Theile kein endlicher Unterschied statt fin-det, und also in zwei von einander getrennten Theilen entwedergar kein Unterschied ist, oder ein allmälig vermittelter. Der Kör-per ist daher von raschen Sprüngen und Unterbrechungen jederArt frei.

Sie ist unterbrochen,wosolche Unterbrechungen sich vorfinden:entweder, indem eine sonst stetig zusammenhängende Masse Höh-lungen oder Spalten, Poren enthält; oder indem der Körper zu einemAggregate von Individuen wird, die an ihrem Berührungsort nichtstetig zusammenhängen. Die Zwischenräume sind entweder leer,oder mit fremden Stoffen gefüllt; oder zwei ganz gleichartige Ma-terien berühren sich zwar unmittelbar, aber nicht mit parallelerStellung, etwa wie Zwillinge bei den Krystallen, oder ganz regellos.