Beobachtungen, poröse Körper.
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Zu der Kenntniß des GefügeS der Gesteine im Großen habenHausmann Ueber die Formen der leblosen Natur, undMacculloch Iwnä. U. «5 80 . 1825. XVIII. x. 61. wichtigeBeiträge geliefert.
e. Poröse Körper.
§. 34. Es ist eine alte mit der Atomistik innig verbundeneMeinung, daß alle Körper porös seien. Sie ist richtig, wenn mandie Zwischenräume zwischen den Molekeln, Poren, nennen will.Diese lassen jedoch keinen fremden Körper eintreten, ohne sich be-deutend zu erweitern. Solche Zwischenräume berücksichtige ich nicht,sondern nur solche, deren Weite sehr groß ist gegen die Größeder elementaren Theile und ihrer Zwischenräume. In diesem Sinnesind die Körper keincsweges alle porös, die flüssigen sind von Po-ren frei, und wo sie sich finden, sind sie zufällige Abänderungenin der Textur, die von einer Unterbrechung in der Bildung her-rühren. Solche Poren finden sich in Krystallen, die sonst ein steti-ges Ganze mit normaler Structur ausmachen, und in Aggregatenaller Art. In jenen sind sie oft; in diesen wahrscheinlich immer.
§. 35. Wie die Poren in sonst gleichförmig gebildeten Kry-stallen entstehen, kann man deutlich an Kochsalz, Salpeter undandren Salzen beobachten, die oft treppenförmig anschießen undwehr oder weniger große, gewöhnlich mit der Mutterlauye gefüllteZwischenräume enthalten.
Diese Poren sind in neuerer Zeit genau untersucht worden, weilihre Lage und ihre Gestalt oft sehr regelmäßig ist, und die Stoffedie sie luftdicht enthalten, über die bei der Bildung der Krystallestatt gefundenen atmosphärischen und geologischen Verhältnisse Auf-schluß verspreche».
Die Poren waren bald leer, oder schienen doch leer zu sein;bald waren sie mit einem Gase, bald mit einer Flüssigkeit gefüllt.Verdünntes Stickstoffgas im Quarz (H. Davy); verdichtetesWasserst offgas und Kohlenwasserstosfgas im Steinsalz(Dumas).
Wasser, das rein war oder Salze aufgelöst enthielt, in denHöhlungen des Bergkrystalls (Davy, Brcwstcr); im Schwerspath,Flußspath, Salpeter, Steinsalz (Brewster, Nicol). Die Flüssigkeit