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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Cohärenz der Festen, Gefügt.

schien zuweilen sehr übersättigt zu sein, und erstarrte, sobald siean die Luft kam.

Einen öligen Stoff fand man im Bergkrystall (Davy, Brew«sier); im Amethyst, ChysopraS, Topas, Saphir, Schwerspath, Gyps,in mehreren Salzen (Brewster).

H. Davy I'bil. '1'ruuEt. 1822 x. 369; Pogg. Annal. VII.

469 XII. P. 469.

Brewster Lclind. 'I'runsaot. 1824. X. x.1—43; Schweigg,Journ. 1826. XTVII. p. 231; Lckiub., kllil. ckourn. IX. x. 94,888; XI. p. 155; Pogg. Annal. VII. x. 469.

Nicol LckinI,. X. 3. ok 8c. V. p. 94; Pogg. Annal. 1828.XIII. p. 510; 1830. XVIII. x. 606.

Dumas Xim. Okim. 1830 XI.III. p. 316.

§. 36. Die Poren der Aggregate sind gewöhnlich der Luftzugänglich und enthalten daher selten eigenthümliche Stoffe. Abersie) werden interessant durch ihr Vermögen, Gase und Flüssig-keiten zu adsorbiren, und die Diffusion zu erzeugen (Siehe Elasti-cität der Gase §. 27 und Cohärenz der Flüssigen §. 250).Z. B- die Poren in Platinaschwamm, körnigem Marmor oder Do-lomit, der Wcdgwoodmasse und andren gebrannten Thonarten, inZucker, Gyps, Steinkohlen. Das Volumen der Poren ist zuweilensehr bedeutend. Bei dem gebrannten Gyps beträgt es etwa Vsdes Ganzen, und dennoch ist keine Pore durch das Mikroskopsichtbar.

Zu den porösen Körpern gehören alle Produkte der organi-schen Welt, welche die Funktion eines Organs versehen haben.In den lebenden Thieren oder Pflanzen bestehen sämmtliche activeTheile, die Säfte sowohl als ihre Gefäße, in einem innigen Ge-menge von Festen und Flüssigen. Nach dem Tode suchen zwarbeide sich zu trennen, und man kann den flüssigen Bestandtheildurch verschiedene Mittel beinahe gänzlich vertreiben, aber die Stel-len, die er eingenommen hat, bleiben als Poren zurück, derenGrößen, wie. die im Schiefer und Gyps, außer dem Bereiche unsrerMikroskope liegen. Bei keinem einzigen dieser organischen Körperhat man eine Spur von Krystallisation finden können, dagegen ge-wöhnlich eine abnorme, die Polarisation des Lichtes hervorbringendeStruktur. Indessen ist mau eben so wenig berechtigt, aus diesemGrunde, das Dasein von krystallinischer Bildung in den Körpern,