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kommen setzte nun Albrecht nicht unmittelbare Reichstglieder, sondern zwei seiner eignen Beamten, dieberüchtigten Geßser und Landenberg zu Reichs-vögten. Dies machte die Schweizer noch mehr besorgt, >')besonders, da ihnen der Kaiser, weil sie sich seinerHerrschaft nicht unterwerfen wollten, abhold war. Al-lein das Betragen dieser Vögte brachte die Waldstättesehr bald im höchsten Grade auf. Ohne alle Rücksichtauf die Freiheiten und Reichsunmittelbarkeit desLandes handelten sie als Beamten Oestreichs ge-gen eigne Unterthanen: und nicht genug damit,übten sie diese-angemaßte Gewalt mit einer uner-träglichen Härte, verhafteten freie Männer undbestraften sie willkürlich, und bedrängten die ohnehinarmen Einwohner auch noch durch Mauthen undZölle, die sie auf die Einfuhr im benachbarten Erb-lande legten.
Doch weit empfindlicher war ihnen noch „ der täg-liche Trutz der Landvögte auf ihre Gewalt, und die
Rudolph von Hab-burg dar» ernannt; und, weil ihn die Schivei.zer nicht gerne sahe», so nahm Heinrich, der Sohn Friedrich'« ll.>ihnen denselben wieder ab, gelegentlich einer Hülfe, welche dieSchweizer im Zahre 1231 auf Heinrich'« tdamal« Römischen Kö-nig«) Ersuchen dem Abte zu St. Gallen gegen den Grafen vonToggenburg zuschickten, und al« Bedingung dieser Hülfe, und andessen Stelle wurde der Graf von Laufenberg ernannt.
*j Vortrefflich erläutert in SchMidt' S Geschichte der Deut-schen tVIl., 3, S. 4M, der übrigen«, wie leicht zu erklären, dieganze Empörung-geschichte zu Gunsten de« Hause« Oestreich au«-zulegen sich bemühet.