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Umständen auf den Thron gelangte und gleichwohlden Bürgerstand im möglichen Wohlstände und seinReich im Stande der innern Ruhe und Ord-nung zurückließ. Alles Eigenthum des Bürgers unddie Sicherheit der Personen waren von Grund auszerstört; die Beamten und die Großen erscheinen nurals schändliche Blutsauger; Untreue, Bestechlichkeit undParteigeist herrschten in allen Verwaltungs-Zweigen;Leute ohne Kenntnisse und Fähigkeiten hatten alle Aemterbesetzt, und benutzten sie als Erzgruben. Es warAnarchie. Die Sittlichkeit schien völlig vernichtet;die Beobachtung kirchlicher Gebräuche und der stupidesteAberglaube galten für Religion: gewohnt zu betrügenund betrogen zu werden, glaubte das Volk, glaubtenselbst, und vielleicht am meisten, die höheren Stände,durch Gebete und äußere Ceremonien den lieben Gottund alle Heiligen ebenfalls betrügen zu können.
Die Großen hatten gegen den Thron den berüchtig-ten Bund „des gemeinen Bestens" errichtet, ') und
*) Der König hatte gleich anfänglich große Reform bei Hof.im Conseil, den Gerichten und in der Armee gemacht, die vorigenMinister bei Seite gefetzt (wo- er nachher bereueke und wogegener seinen Prinzen warnte): selbst der brave Graf Dunois war inUngnade gefallen. Alle Großen waren also ergrimmt, und siefanden im Herzog von Burgund und im Herzog von BretagneStützen: 2 mächtige Vasallen, die er in Gehorsam bringen wollte.Alle diese machten eine furchtbare Verschwörung; Weiber undMädchen nahmen Theil daran. Ihr Vorgeben war: Reform derschlechten Verwaltung. Sie ließe» öffentlich alle Register vonden Austagen verbrennen, und verkauften das Salz im königlichenMagazin um den kostenden Preis. Der König war in großer