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fanden im Herzoge von Burgund und selbst im Bruderdes Königs mächtige Stützen. Zu allem Diesem kamnoch die Besorg,üß eines Einfalls von Seiten Eng-lands, den Ludwig besiegen oder beseitigen mußte.Unter diesen Verhältnissen wäre es selbst einem EngelGottes unmöglich gewesen, durch eine sanfte, regel-mäßige Regierung dem Lande Ordnung und Ruhe,Sicherheit und Wohlstand verschaffen zu können: nurein Mann von eisernem Charakter, streng, furchtlos,'.wenn es galt,) klug, (wenn Gewalt nicht zureichte,)und von tiefen Einsichten konnte der Retter der Monar-chie, der Wohlthäter seines Volkes werden. Und dieserMann war Ludwig. * * **) ) Sein Volk ehrte er undes fürchtete ihn; es fand sich am Ende seiner Regie-rung glücklicher als jemals: gibt es einen sicherernMesser von Regententugenden? Er beschwor den Geistder Parteiungen, der Willkür der Beamten und derAnarchie, zwar allerdings durch gewaltsame Maßregeln,und Strenge, --) die ihm den Namen eines Tyrannen
Roth gegen die Macht von Innen und von Außen und ward zudem so sehr nachtheiligen Frieden von Cvnflans genöthigt. Einerder Artikel desselben war, daß der König 36 Notablen (aus den 3Ordnungen, jeder 12) ernennen sollte, um die Gebrechen seiner Regie-rung zu untersuchen. Diese Bedingung war aber nur darum vondem Prinzen beigefügt worden, um das Volk weis zu machen,daß das öffentliche Wohl der Hauptgrund der Rebellion gewesenwäre: und sie wurde auch nie vollzogen.
*) blistoirs sie k-our» XI. (Lsiit. si'-tinerersi. en
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**) Seine Prävvtalgerichte, wovon schon oben S. 2lä, in derAnmerkung gesprochen wurde, sollen 4000 Menschen zum Tode