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die Periode der Hof-Cnbalen, des Spionirsystcms undder — alle Laster verkleisternden — äußern Politur derSitten. Dieser Monarch wurde und wird noch immerals Beförderer der Wissenschaften gerühmt, weil er dieGelehrten belohnte, die seiner Eitelkeit Weihrauch streu-ten und dadurch die Wissenschaften entehrten; er, derbei Todesstrafe verbot, ohne seine Erlaubniß etwasdrucken zu lassen! Für die Volksaufklärung geschahnicht das mindeste; es galt ihm nur um den Schein,wie bei Ludwig XIV. und so vielen andern Fürsten,die um diesen Ruf geizten. Mit Grausamkeit verfolgteer und sein Parlament die Waldenser, während er dererste christliche Monarch war, der mit den Türken eineAllianz gegen die Christen schloß, und die Protestantenin Deutschland glauben machen wollte, daß er der Re-formation hold sey! Seine kriegerische Regierung wareine Calamität für sein Volk, aber ein Glück für dieDeutschen Fürsten und, ohne seinen Willen, für dasFortbestehen des Protestantismus. Die Kosten derKriege nöthigten ihn zum Verkaufe der Staatsämtcrund zu eigenmächtigen Auflagen, besonders der Salz-steuer, der abscheulichsten unter allen.
Ein Mann von großen Eigenschaften, der Conne- '
tadle, Herzog von Bourbon, Prinz vom Geblüte, würde
ihm und dem Staate nützlich gewesen seyn; allein die
Rachsucht der alten, eiteln und verliebten Königin ,Mutter, und ein parteiisches, von Hofgunst und dem 4schändlichen Kanzler Du Prat aus Eigennutz geleitetesParlament, schufen ihn zum Derräther seines Vaterlan-des (wie die Eifersucht und die Schmeicheleien der