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gegen Napoleon verbündeten Monarchen den GeneralMorcan in unsern Tagen», zwar von Carl V. benutzt,aber von den Besseren nicht weniger verachtet. Dertapfere Ritter Bayard machte ihm im Augenblickeseines Todes diesen Vorwurf, und Villena, der ihmauf Verlangen Carl's zu Toledo seinen Palast ein-räumte, verbrannte denselben, „weil er nicht mehr dawohnen wollte, wo ein Verräther seines Vaterlandessich ausgehalten habe." Es ist nicht unnütz, inunserm Zeitalter solche Beispiele ins Gedächtniß zurück-zurufen.
Heinrich II- soll ein guter Reiter gewesen seyn.Darin bestehet alles, was man nicht Schlechtes von ihmzu sagen weiß. Günstlinge und Maitrcssen beherrschtenden Schwächling und sogen das Volk aus. Wegen derSalzstcucr erfolgten Empörungen (1548) in mehrerenProvinzen, besonders zu Bordeaux, wo schrecklicheGrausamkeiten von dem Pöbel an den Salz- und ande-ren Beamten verübt, später aber, auch in allen anderenStädte und Ortschaften, deswegen noch grausamer be-straft wurden. Um die buhlerische Diana von Poi-tiers zu bereichern, wurden Ketzerprozesse geschmiedetund Scheiterhaufen errichtet. Im Parlamente fandensich, außer dem braven Anna Dubourg, den eineCommission durch Justizmord dein Galgen opferte, nurnoch vier rechtliche Männer, unter der großen Anzahlseiner Glieder, die daran keinen Antheil nehmen wollten.
*) Robertson « Gesch. Carl'« V., von Remer, III., 4.