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Erster Band.
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Von der Verabredung mit Philipp II. von Spanienzur Ausrottung des Protestantismus, die einen geheimenArtikel des Vertrags von Chateau--Cambresis machte,war schon oben (S. 276, Anmerkung) die Rede. Derberühmte Kanzler Olivier wurde seiner Stelle entsetzt;sein Schreiben an de l'Hopital, der sein Nachfolgerwurde, damals aber auf dem Lande und den Musenlebte, schildert Zeit und Hof einfach und kurz: „Siehaben Talente, welche Sie zu höheren Aemtern rufen,aber auch Tugend, die zur Folge hat, daß man Sienicht lange behalten wird."

Drei Söhne dieses Fürsten folgten ihm nach undnach, alle von ihrer Mutter, der berüchtigten, falschenItalienerin Catharina von Medici, und von demHerzog und dem Cardinal von Guise, die Geißel derNation und der Dynastie, beherrscht; unwürdig undunfähig zu regieren.

Unter Franz II- bildeten sich die beiden Factionen'des hohen Adels, die der Guisen (die Ligue) unddie der Prinzen vom Gcblüte, der B ourb onen. Jenemißbrauchte den Fanatismus der Katholiken, anfänglichnur, um sich der Regierung zu bemächtigen, später, umihre Chefs auf den Thron zu bringen; diese schloß sichan die verfolgten Protestanten (Hugenotten) an, umdie Guisen zu stürzen und die Krone auf den Zweigder Bourbonen zu pflanzen. Während der kurzen Regie-rung des geist- und körperschwachen Schattenkönigsbehandelten die Guisen das Volk, wie die Großenunter Carl VI. und VII-: die Galgen zu Fontaine-