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der Gkdrie Theil hatte, die er einerntete. Ludwig wareitel, wie ein gewöhnliches Weib; die Nation wurdees auch. Kein Monarch hatte jemals eine so kleinlicheEtiquette ejpgeführt, und die Nation nahm sie im ver-jüngten MaWab, bis zum Lächerlichen, in den gesell-schaftlichen Umgang aus. In seinem Betragen war erliebenswürdig und gefällig; er hoffte sogar dadurcheinen Stuhl im Himmel zu erlangen: und die Nationwurde es auch und setzte darin ebenfalls die Tugend.Seine Prachtliebe gebar den Hang der höheren Ständezum Luxus, dieser die Sucht nach Reichthum, diese alleVerderbnisse. Sein Stolz, seine Hoffahrt und Verschwen-dung hatten keinen Vorgänger, aber zum Unheile derMenschheit schwache Nachäffer durch ganz Europa.Gleichwohl demüthigte er sich in Zeiten.des Unglücksvor denen, die er in den Augenblicken des Glücks mitHochmuth behandelte. Wie Prustas vor dem RömischenSenate, so erniedrigte er sich vor den stolzen Republi-kanern im Haag und in Gerdruydenburg: und wie spä-ter Maria Theresia die Maitresse Pompadour ihre„Cousine" nannte, so nannte Ludwig den UsurpatorCromwell seinen „Bruder". Seine Ansichten von derGewalt und Würde der Monarchen, von Staat, Volkund Regierungsverwaltung drückt sein Ausspruch aus,der so berühmt, und fast allen Monarchen zum Texteihrer Regierungsmarimen wurde: „der Staat bin Ich."Auch sein Despotismus ist schon in Einer Handlungerkenntlich,— in der Anforderung an d'Ormesson, denReferenten des Prozesses gegen Fouquet, und in der Ant-wort an jenen, als er nach langen Jahren eine Stelle