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Summe von einer Milliarde, welche dermalen vomVolke für die Staatskasse erhoben wird, die Last, welchebis zur Revolution auf dem dritten Stande rührte,wohl das Doppelte betrug. Mit Wahrheit nannteJvly de Fleury, Finanzminister unter Ludwig XVI.das Französische Volk ein pouple seick, tailtsble vtearvö-rble. Es bedarf kaum der Bemerkung, daß die-ser Druck, der noch durch die Mauthen, sogar im In-nern des Reichs (wie jetzt in unserm Deutschen Vater-lande), und durch die unmenschlichen Bestrafungen derDcfraudationen bis zur höchsten Stufe gesteigert wur-de, ') und unter welchem die Landlcute und die unte-ren Volksclassen in den Städten erlagen, die vorzüg-lichste Ursache der erfolgten Revolution gewesen.
6) Vorrechte de» Adel» und der Geistlichkeit.
Außer dem, daß die beiden privilegirtcn Stände anden Lasten des Staats so wenig beitrugen, ihre Güter(zwei Drittheile alles Grundeigenthums gehörten ihnen,und die Geistlichkeit hatte eine jährliche Einnahme voneiner Milliarde nach dem heutigen Werthe des Geldes)schatzungsfrei waren und der hohe Clcrus nur von«xratuits gab, die niemals bedeutend gewesen (selbstSully zog ihn nur behutsam hiezu an), genossen sieauch noch persönliche Vorrechte, die dem drittenStande sehr empfindlich seyn mußten. In allen figuri-
*) Vor der Revolution hatte Frankreich unter 2g MillionenSeelen, zwanzig, und im Jahre 1826 unter 29 Millionen nurnoch vier Millionen Arme. (Allgem. pvlit. Annalen, l7rBand, 4» Heft, S. 3üt «U» 6a»rVä Lcience llee hiuances.)