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Erster Band.
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sowohl, alü wegen den eben in Frankr e ich ausgebro-chenen Unruhen suchte Joseph, der gegen die Gewohnheitder Großen dies Mal doch wenigstens auf einen Au-genblick ein Beispiel nahm, kluger Weise mit den Nie-derländern sich vorläufig in Güte zu setzen. Sein Ab-gesandter stellte die alte Verfassung wieder her,die Rcalisirung der versprochenen Zurücknahme der Ab-änderungen in den Religionssachcn wurde aber unklu-ger Weise verzögert. Dieser Mißgriff hatte neue Strei-tigkeiten, Verweigerung der Subsidien durch die Ständevon Brabant und Hennegau, und endlich neue Unruhenin Löwen zur Folge. Hierdurch erzürnt, ließ Josephim Jahre 1789 sich zu einem abermaligen Machtstrcichehinreißen: — er hob die I^ntrse und die

Stände völlig auf. Die Revolution hatte zugleicher Zeit, wie in Frankreich begonnen:es war Krieg gegen die Regierung.

Zwei Parteien unterhielten die bürgerlichen Streitig-keiten: die des Advocatcn Fonk, unterstützt vom Herzogvon Arembcrg, welche eine Repräsentativ-Verfassung, —und die eines andern Advocaten, van der Noot,unterstützt von einem fanatischen Priester, van Eupen,welche Oestreich ausschließen, die alten Formen derVerfassung und eine unabhängige, aristokratische Repu-

*) Wie er scheint wird auch heute (September 1830) wiederdieser Fehler begangen.

**) Die heutige Revolution der Belgier, ebenfalls eine Nach-ahmung der jüngsten Französtschen, ist also nur die Wiederholungder Geschichte, wie die Französische Revolution von 1789 und I83üeine Wiederholung der Englischen beiden Revolutionen ist.