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reich und Neapel vom 12 . Juni 1815, von dem ichschon einige Male gesprochen habe, dem Könige dieFesseln anlegte, ihn der Ehre und des Segens be-raubte, das Glück seines Volkes zu schaffen, und sei-nem königlichen Versprechen die Erfüllung folgen zulassen. Es war also die Erhaltung und Befestigungdes monarchischen Princips, welches die OcstreichischeInvasion in Neapel zur Folge hatte; jede andere an-gebliche Ursache ist Lüge: die officiellcn Noten der zuLaybach versammelt gewesenen Monarchen und die Ber-liner Staatszeitung über die Verhandlungen zu Troppaulassen darüber keinen Zweifel.
So wie die Spanische, so wurden auch die Neapo-litanische und die Piemontesische Revolution von derMilitärgewalt, zwar nicht veranlaßt, aber aus-geführt: sie alle hatten ihre ersten Gründer in denhöheren Ständen, in den Aufgeklärten, in den Gebil-deten der Nation; und diese wollten nicht den Umsturzder Monarchie, nicht die Entthronung der regierendenKönige und ihrer Dynastien, sondern diejenigen Gc-währschaften der persönlichen, bürgerlichenund Religions-Freiheiten, welche die traurig-
*) Kraft eines geheimen Artikels diese« Vertrags (ge-heime Artikel sind immer einer Machiavellistischen Politik verdäch-tig) machte sich der König von Neapel gegen Oestreich verbindlich,„die alte Regierungsform in seinen Landern einzuführen und nieeine Veränderung zuzugeben, die nicht mit den alten Normender Monarchien, oder mit den von Oestreich undseinen Italienische» Provinzen befolgten Grund-sätzen übereinstimmten."
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