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Erster Band.
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^ sten Erfahrungen seit Jahrhunderten nöthig machten-welche der heutige Stand der Civilisation fordert, undwelche die wesentlichsten Zwecke der bürgerlichen Gesell-schaft sind. In Piemont stellte sich sogar der prä-suuitive Nachfolger des Königs an die Spitze der Jn-surrection : seine Schwäche stürzte die Blüthe des Volkes,die edelsten Glieder der großen Familie ins Verderben,und sein verändertes Betragen, sey es, daß solches ausreiner Quelle floß, oder daß gemeine Beweggründeseine Handlung leiteten, wirkte noch nachthciliger ausdie Stimmung der Völker, als die Invasion selbst, inso weit sie der Oöstreichischen Politik zugeschriebenwird.

Man hat behauptet, daß der Zweck der Neapolita-nischen und Piemontesischen Aufrührer die Unabhän-gigkeit des gesa in inten Italienischen Volksgewesen sey. Wäre denn dieser Zweck wirklich so straf-bar ? Wenn man auch nur mit einem flüchtigen Blickedie Geschichte der früheren Jahrhunderte überstehet, somuß man doch überzeugt werden, daß die Einfälle derDeutschen Kaiser, der Spanier und Franzosen in diesesihnen sremde Land, und alle damit verknüpften Gräuel-thaten doch wahrlich! mehr als hinreichende Ursachenwaren, Vorkehrungen zu treffen, um dem Einflüsseder Fremden zu steuern; daß es kein verbrecherischerGedanke war: „auch wir bilden Eine Nation, auch wirfordern und wollen Selbstständigkeit." Und hatten diesnicht auch die verbündeten Mächte selbst, als sie imJahre 1813 den Krieg gegen Napoleon unternahmen,gewünscht, erklärt, gefordert ? War es nicht gerade