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die Heloten, und bei den Römern nicht gegen ihreSclaven geübt wurde, behandelt.
Die Griechen sind keine Unterthanen des Groß-Sultans, wie es die übrigen Bewohner der Türkei,wie es sonst die Bürger in den monarchischen StaatenEuropa's sind: denn sie haben keine Rechte gegendie Regierung und genießen nicht einmal gesetz-lichen Schutz ihrer Personen und ihres Vermögens.Nur gegen eine Kopfsteuer wird ihnen die Versiche-rung gegeben, daß ihr Leben während der Zeit, fürwelche die Zahlung geschiehet, von der Regierung nichtbedrohet werden soll: aber der Mord, den ein Türkean einem Griechen verübt, ist kein Capital-Verbrechen,wie der Mord eines Türken von einem Griechen. Einegesellschaftliche Verbindung unter allen Ein-wohnern der Türkei bestehet also rücksichtlich der Grie-chen durchaus nicht, und folglich haben sie auch keinePflichten, die daraus fließen : die Griechen sind viel-mehr eine für sich bestehende Nation, welche seitder Eroberung des Landes durch die Türken bis heutein einem feindseligen Zustande mit den Eroberernsich fortbefindet. Dieser Kriegszustand kann sogar
*) Der berühmte Paolo Servita rieth den Venetianern,alr diese Morea inne hatten, „die Griechen wie wilde Bestienzu behandeln, ihnen Zähne und Klauen zu stumpfen, sie oft nie-der zu drücken, besonders ihnen die Gelegenheit zu nehmen, krie-gerisch werden zu können: Brod und Schläge, — das ist Alles,was sie brauchen." Farn Hirt. lle Veniss, T. VI., p. 575-**) Wie die Franken einst von Gallien, so wurden die Türkendie Herren von Griechenland. Eine geringere und uncivilisirte