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nicht einmal aufhören, so lange die religiösen Grund-sätze der Mahomedaner keine Verbindung mit den Chri-sten gestatten, indem jene den letzteren keine Treue zuhalten sich verpflichtet glauben. Die Frage, welchehier zur Entscheidung kommt, ist sonach keine staats-,sondern eine völkerrechtliche: ein Punct, den frü-her die Cabinette völlig verkannten. Die Griechen sindkeine Empörer, wie man sie so lange, als die Cast-lereagh'sche Politik galt, nannte.
Nach der berühmten Schlacht zwischen den Russi-schen und Türkischen Flotten bei Tschesme (1770) er-mordeten die Türken vorerst zu Smyrna, man sagt,über 5000, und dann in Negrvponte über 3000 Grie-chen unter dem Vorwande, daß sie den Russen Lebens-mittel zugeführt hätten. In Griechenland geschahenähnliche Grausamkeiten. Im Peloponncs wütheten dieAlbaneser noch weit ärger gegen sie. * *) Schon im I.1769 soll im Divan die Frage aufgeworfen wordenseyn, ob es nicht rathsam sey, die ganze Griechi-sche Nation auszurotten; und mir zwei Rück-sichten, erstlich, daß die tragen Türken von den Griechenernährt werden, und zweitens, daß alsdann die große
Volksmenge hatte eine viel größere und civilisirlere Nation unter,locht. Aber die Franken wurden Gallier und beide Nationenschmolzen in Eine zusammen: nicht so in Griechenland die Türken;die Religion hatte eine unübersteigbare Scheidewand zwischenLetzteren und den Bewohnern des eroberten Landes gelegt. <S.Murhard's allg. polit. Annalen, V., 4.)
*) Allgemeine Zeitung von 1821, Beil. Nro. 131.