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Stimme für Reformen in der Staatsverfassung und inder Verwaltung, die sogar von dem Ministerium, dassie noch vor wenig Wochen höhnend zurückwies, in An-trag gebracht werden müssen. In Frankreich undin Belgien will man nichts mehr von einer erblichenoder auch nur lebenslänglichen Adelskammer wissen:letzteres Land bat bereits die Anmaßung der großenMächte im Jahre 1814 und 1815 nach Gebühr behan-delt und vernichtet, die Belgien, als das Eigenthums-feld eines Privatmannes, an den Erbstatthalter vonHolland verschenkte: andere Völker, denen Gleicheswiderfahren ist, brüten auch an Ausführung ähnlicherEntschlüsse. In der Schweiz fallen die Aristokratien,und alle Bundcsorte wollen demokratische Vertretung.In Deutschland geschehen Zeichen, die es klar zuerkennen geben, daß diese sonst so geduldige Nation nachgerade des Drucks jeder Art müde geworden ist; unddie Polen haben den schändlichen Raub, der an ihremStaate geschah, und die Treulosigkeiten und Grausam-keiten, die an ihnen verübt wurden, keineswegs verges-sen. Ein neuer Geist brauset in den Lüften, wie manihn im Alterthum schon gewahrte, nur nach den ver-änderten Verhältnissen modificirt. Doch nicht wie inden kleinen Staaten Alt-Griechenlands nach dem Tro-janischen Kriege sind republikanische Verfassungendas Ziel dieses Genius: nur republikanische Institu-tionen fordert er unter erblichen Oberhäuptern, umöffentliche und Privattugenden zu erzeugen, die inunsern monarchischen Verfassungen, wie sie dermalen be-stehen, proscribirt sind und, wollten sie auch von unsern