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jeder Urne zu Protocoll dictirt. Wenn die Anzahl derKugeln eine Mehrheit gibt, wird der, zu dessen Gun-sten selbige war, als Areopagit proclamirt. Bei Gleich-heit der Anzahl der Kugeln wird über den Vorzugunter den Candidaten von Neuem und auf gleiche Weiseabgestimmt; bei gleicher Anzahl der Abstimmenden gibtder Präsident des Areopags zwei Kugeln ab.
Kein Areopagit kann jemals zu irgend einer andernStelle, zu irgend einem andern Geschäfte, als dem,welches ihm die Constitution zur Pflicht macht, berufenund gebraucht werden. Er darf niemals und unterkeinem Vorwande, mit einer Pension, mit einem Ge-schenke oder auf irgend eine Art, weder von der Re-gierung, noch von einer fremden Macht, noch von einemPrivaten (ausgenommen durch dessen Testament) be-günstigt werden. Er kann keinen Orden, kein Ehren-zeichen von irgend jemand annehmen, noch eine andereAuszeichnung, als seine Amtskleidung tragen. Wäh-rend seines Lebens darf ihm auch selbst die Nationkeine Belohnung zuerkennen.
Seine Person ist heilig; jede Beleidigung gegen ihnwird mit einer Strafe bedrohet, welche zwischen derfür Beleidigungen gegen andere Beamten und der fürdas Verbrechen beleidigter Majestät in der Mitte stehet.
Der Gehalt jedes Areopagiten ist für immer durchdas Grundgesetz bestimmt und seiner hohen Würde an-gemessen; jeder erhält eine anständige Wohnung miteinem Garten vom Staate, und die Versassungsurkundesetzt die Art und Weise der Versorgung seiner Wittwe