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Zweiter Band.
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len der Beamten und Diener, welche die Ge-meindeangelegenheiten zu besorgen haben. Denn derGeist, den die Natur erheben, ausbilden und veredelnwill, wird erdrückt, wenn politische Freiheit fehlt.Man muß daher die Gemeinde, als Körperschaft ge-nommen, für einen kleinen Staat ansehen, der demo-kratisch regiert werden kann und soll. Allerdings wer-den sich daher auch die Nachtheile demokratischer Ver-fassungen einfinden; und in der That lehrt die Erfahrungüberall, selbst in den kleinsten Dörfern, daß bei derWahl der Ortsvorstände gewöhnlich Vorurtheile desReichthums, der Familien- und Religions-Verhältnissein's Spiel kommen, die Reichen die Patricier spielenund über die Aermeren gebieten, und Intriguen, Ca-baten und Verläumdungen in Anwendung kommen, wiewir sie in den Republiken der alten Welt, des Mittel-alters aus der Geschichte kennen, und wie sie jetzt inSüd-Amerika sich abermals einstellen. Wie könnte diesanders seyn? Diese Ergebnisse sind Wirkungen derNatur der Körperschaft, des demokratischen Geistes, desBewußtseyns von dem Besitze einer klemm politischenFreiheit und der gewöhnlichen Schwächen der Menschen.Soll man aber darum den Gemeinden die Freiheit,ihre Beamten und Diener zu wählen, rauben? Sollman sie nöthigen, die Verwalter ihres Gemeindcguts,ihrer inneren Polizei und' die Diener derselben von denStaatsbehörden zu empfangen, wie man dem ganzenVolke zumuthet, seine Beamten, seine Repräsentanten,von der höchsten Staatsgewalt zu empfangen? Würdeder ihnen aufgedrungene „Manschettenschulz" die Liebe