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Werksleuten oder in Ackerbauenden u. s. w. Was solldie Aufstellung einer bloßen Thatsache, die ohnehinsich andern kann, als Grundgesetz der Verfassung? Eswäre doch lächerlich, dem Grundsätze: jeder Staats-bürger ist vor dem Gesetze gleich, zuzusetzen: „die Mehr-heit des Volkes bestehet aus Katholiken"; und doch istdieser Grundsatz eben so sehr ein Elementarprincip,wie der der Religions- und Gewissensfreiheit. Daßaber dieses Anhängsel eine Distinction begründe, fälltJedem auf, und muß die gemeine Ansicht werden, weilJeder fragen wird: wozu der Zusatz sonst gemacht wor-den sey? und daß man diese Distinction auch wirklichmachte und daraus Folgen ableitete, welche denGrundsatz zerstörten, dies beweisen eine Mengeurkundlicher Beispiele in Frankreich. Soll das
*) Der /--«»car- wurde im Jahr 1829 noch vom
Zuchtpolizeigerichte zu Paris darum bestraft, weil er gelegciiheitlicheines Gemäldes des berühmten Künstlers David gesagt hatte-'„das Christusbild werde auch dann noch bewundert werden, wenneS keine christliche Religion mehr geben werde."Das Gericht sah darin einen Angriff auf einen Fundamentalartikelder christlichen Religion, und darin eine Verletzung der Constitution,welche eine Staatsreligion anerkenne. Der Herausgeber desAlbum ward sodann von dem nämlichen Gerichte zur Strafegezogen, „weil er unter der Ueberschrift: „zwei Albernheite n,"das Gericht injuriirt habe." Der Verfasser fand beide Albern-heiten 1) in dem berüchtigten Decrets Robespierre's, „daß einhöchstes Wesen sey," und 2) in eben jenem Strafurtheile gegenden Oonrrier, „indem es die christliche Religion für ewig-dauernderkläre." Auch andere Zeitungsschreiber in den Departementenwurden bestraft, weil ste jenes Urtheil gegen den Oourrlsr bitter