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Neue Theorie des Ufer- und Strombaues : erläutert durch die Geschichte der Wasserbauten an dem Süder-Dithmarsischen Elbufer / von W. Meissner
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grandes vitcsses; il cst toujours inferieur a Iautre,tant que la vitesse excide 0 m,r< 07; mais audcssous, il devient preponderant.

En somme, la resistance que leau eprouvecn se mouvant dans un canal est proportionelleau perimetre mouille, au carre de la vitesse,plus une fraction de la vitesse, et eile est en rai-son inverse de la section. Lexperience a, eu .outre, fait voir qi/il cn etait ä tres-peu presainsi.

Ich behaupte dagegen, daß es nicht so ist, undnicht so sein kann.

Nach dem, was schon oben §. 6, 7, 8 über Co-hasion und Adhäsion gesagt worden ist, kann dieErste sich nie äußerlich zu erkennen geben, sie machtvielmehr einen intcgrirendcn Bestandtheil des Wassersoder seiner Existenz als Fluidum aus. Allein nur diechemische Wirkung der Temperatur hat auf ihre In-tensität Einfluß, und keine äußere mechanische Kraftkann in derselben eine Veränderung hervorbringen. Wennnun bei allen Bewegungen, gerade durch die Eohasion,das Wasser immer Wasser bleibt, das heißt, wennes immer den Gesetzen der Schwere in allen Lagenfolgt, wenn jede Einwirkung von dieser, sich sogleichin alle Theile des' Wassers verbreitet und für jedesAtom desselben sich bcmcrklich macht wie diesesunzählige Erfahrungen beweisen so ist nicht abzu-sehen: wie man ein solches Losreißen, Ucbcrcinander-rutschen, der Wasscrtheilc und einen dadurch veranlaßtsein sollenden Verlust an der absoluten Geschw. ganzder Natur des Wassers entgegen, sich hat einbildenkönnen? Hierbei liegt aber etwas Anderes zum Grunde:wie schon in der Anmerkung zu §. 13. III. bemerktworden; weil die genannten Schriftsteller Cohäsionund Adhäsion nicht von einander zu unterscheiden wuß-ten, und ihre verschiedenen Eigenschaften unter dem