Buch 
Neue Theorie des Ufer- und Strombaues : erläutert durch die Geschichte der Wasserbauten an dem Süder-Dithmarsischen Elbufer / von W. Meissner
Entstehung
Seite
24
JPEG-Download
 

24

Fuß Wassers g, der Druck $ h 2 .b.g; oder wenn fdie gedrückte Fläche ist g .

2) Bei der parabolischen Scala, welche ganz der Hy-draulik angehört, kommt der Cocfficicnt der Zeit t hin-zu, und es entsteht Geschw. c. Was nun (bei 1) blosDruck war, verwandelt sich nun in bewegte Masse, dienach dem Inhalte der Parabel f hc, und bei gegebe-ner Breite f heb in ihrer Masse für t enthält, wobeidie für t = 1 See. nach Erfahrung bestimmte Geschw.c = 2, 15,625 rhcinl. Fuß beträgt; oder Alles ist nunFall.

Diese Verschiedenheit der Eigenschaften beider Scalenzeigt schon, was man davon zu halten habe, wenn bei be-wegtem Wasser, von der triangulären Scale die Rede ist;und daß alles darauf begründete Raisonncment unrichtig sei.

Nach der parabolischen Scala lassen sich aber alleErscheinungen bei bewegtem Wasser erklären, und es zeigtsich dabei nicht allein die Uebereinstimmung der physicalischenGründe mit der mathematischen Betrachtung, sondern manfindet auch in derselben unmittelbar die Ursache der Verzöge-rung in dem Fließen des Wassers, oder den Grundweß-halb die wirklichen Geschw. der Ströme so sehr viel kleinersind, als die Geschw., welche sie nach ihrem Gefällc(§. 15.) haben sollten;" denn

§. 22 .

Fig. 5. I.) Da das ursprüngliche Vermögen eines,durch einen senkrechten Durchschnitt uJ frei auskaufendenWasserstrahles nur die in der Parabel ^uE enthaltene Wasser-menge M = f Juz E in der Zeit t erzeugt, in einem