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Neue Theorie des Ufer- und Strombaues : erläutert durch die Geschichte der Wasserbauten an dem Süder-Dithmarsischen Elbufer / von W. Meissner
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schwimmen, wäre 124 Fuß; so ist die Gcschw. des Stroms360

in einer Secunde, ^7^ 2 10" 9'".

Wenn bei gleichen Entfernungen DL, LB,... auchimmer gleiche Anzahlen von See. herauskommen, so ist dieBewegung gewiß gleichförmig, und dies Verfahren dientalso zugleich die Stetigkeit der Gcschw. zu erforschen; daungleichförmige Bewegungen auch andere Zeiten geben müssen,so werden auch diese dadurch gefunden.

Es würde überflüssig sein über solche Gcschw.-Mes-sungen hier mehr zu sagen, da jeder praktische Hydrotektzugleich Gcomcter ist, der nach Umständen die besten Me-thoden erwählen kann, um die Beobachtung der schwimmen-den Körper nach Maas und Zeit zu bewerkstelligen.

tz. 26.

I. Der Gebrauch der Pitotfchen Röhre, der sich aufGründe stützt, die erst in dem folgenden Abschnitte (H. 32. III.)erklärt werden, findet nur in Flüssen Statt, die mäßigeLiefen etwa bis 10 Fuß haben. Wollte man dieselbe inFlüssen von großen Liefen anwenden, um die (übrigens un-nützen) Untersuchungen der Gcschw. tief unter den Ober-flächen anzustellen, so würde das Instrument zu unbeholfenwerden. Siehe unten §.

II. Alle Beobachtungen mit andern Instrumentenkönnen die Zuverlässigkeit der Schwimmer nicht erreichen,weil eS leichter ist, die kleinen Anomalien, welche bei ihnenvorkommen, zu entdecken, als bei Instrumenten, welche beiihrem Gebrauche noch andere Beziehungen erfordern, diezum Theil gar noch nicht beachtet worden sind. So giebtz. B. der Woltmannfche hydrometrifche Flügel alle Gcschw.zu klein an, weil bei demselben der Widerstand des Wassers