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Neue Theorie des Ufer- und Strombaues : erläutert durch die Geschichte der Wasserbauten an dem Süder-Dithmarsischen Elbufer / von W. Meissner
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selben Gesetze deS Falles fester Körper, auch bei demFalle der flüssigen Körper, sowohl in Ansehung der zu-nehmenden Geschw. als der dadurch erzeugten Waffer-mengen, gelten.

II. Die Anwendung der Parabel, oder der paraboli-schen Seale ist also so zu verstehen.

Fig. 7. ist AE die Höhe Ii eines Wassers, wel-ches durch AE und EI) ungehindert ablaufen kann.

AE drückt die Fallhöhe li aus, und ist die Abseiffeder Parabel; EU zeigt die Geschw., welche durch den Falldurch h in einer Zeit k erlangt wird, und ist die AI) zu«gehörende Ordinate.

Bei A oder im Anfange des Falles, den ein andererschwerer Körper durch AE thäte, ist die Geschw. 0;in E erreicht er die Geschw. ED, mit welcher er inE wieder anfangend in dem. nächsten t einen noch einmalso grossen Raum als AE gleichförmig durchlaufen würde;wozu noch ,bie Zunahme der Geschw. AE kommt. Da-her wachsen die Geschw. wie die Ordinaten e'f', es, EI)und die in dem Inhalte der Parabel Ast fDE enthalteneWassermenge M ist f ABED =- f ED, AE (§. 13.)

III. Ware die Ausfluss-Oeffnung von A bis e ver-schlossen und nur zwischen e E offen, so wäre für dieselbeZeit 1, M nur f- AE . ED -f Ae . ed = esDE,ebenso für die Oeffnung e' E; M = f. AE . ED fAe'. e'd'.

IV. Diese Verhältnisse (II. III.) finden statt, wenndas ausfließende Wasser unterhalb dD sich sogleich entfer-nen kann, oder wenn es auf eine untere WasseroberflächeEI) fiele; wobei, etwa wegen eines bei J befindlichenFachbaumes, die Druckhöhe weder vergrößert noch verkleinert