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Neue Theorie des Ufer- und Strombaues : erläutert durch die Geschichte der Wasserbauten an dem Süder-Dithmarsischen Elbufer / von W. Meissner
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Gcschw., welche die Wasserstrahlen im freien Falle nachden Gesetzen der Schwere nothwendig annehmen müssen,und nach allen Erfahrungen auch wirklich annehmen, wirdsich nun die Theorie des Wasscrstoßes auch völlig einleuch-tend erklären lassen, und man wird die Uebereinstimmungdes mechanischen Gesetzes beim Stoße fester Körper mit demStoße des Wassers sogleich finden. Bei dem Stoße festerKörper giebt die Masse AI, multiplicirt mit der Gcschw. 6die Größe des Stoßes P, welche man nicht anders alsnach dem eigenthümlichen Gewichte 6 der Masse schätzenkann; daher ist MCG- die Kraft des Stoßes nach Gewichtausgedrückt, und mit demselben verglichen; denn es ist Munzerthcilt und völlig bei dem Anfange der Gcschw. C vor-handen , und es darf 6 nur noch für eine gegebene Zeit l.bekannt sein, um die Größe von P zu finden.

II. Bei dem Wasser hingegen ist seine Masse AI imAnfange von t noch gar nicht vorhanden, sondern nur einElement derselben x und nur durch 6 werden in derZeit t, u solche Elemente erzeugt und bewegt, so daß amEnde von t, nx AI wird. Daher fällt der Factor 6hinweg, und die Größe des Stoßes bleibt nur MG. AberC bestimmt immer die Größe von AI; da, (sei es für eineAusfluß-Oeffnung, oder für eine Fläche F oder f, welcheden Stoß auffängt,) GF, oder Cf; die Wassermcnge, welcheden Stoß MG ausübt, giebt; indem sich verschiedene G, c'wie / fl : / h' verhalten.

III. Für jede Wafferhöhc ist daher ihre zugehbrcndeGcschw. G multiplicirt mit der Fläche F, welche den Stoßauffängt GF M und MG die Größe des Stoßes, wel-cher aber in seiner ganzen Stärke nur bestehet, wenn Ffccm Wasserstrahl»: senkrecht entgegen steht und nicht aus-