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weicht. Dies ist der absolute Stoß. Weicht k mit einergewissen Geschw. v aus, so bleibt die Größe des Stoßesnur 6 — v, (f G) würde f gegen M mit einer Geschwin-digkeit = w bewegt, so wäre die Größe des StoßesC+w. f. G. Beide Arten — wovon jedoch die letzte seltenin der Ausübung vorkommt — geben den Stoß relativ an.
IV. Der srcifallende Wasserstrahl erleidet nur diegeringe Vcrschwachung durch die Adhäsion an den Ausfluß-Oeffnungcn und den Widerstand der Luft, er wird daherfast in seiner ganzen absoluten oder relativen Größe wirkenkönnen; deßhalb muß man da, wo man von dem Wasser-stoße Nutzen ziehen will, die Einwirkungen der Adhäsionmöglichst zu vermindern suchen. *)
V. Die Fallgeschwindigkeit eines nach der Parabelfallenden Wasserstrahles wird völlig vernichtet, wenn er voneiner Fläche, welche nicht ausweichen kann, ganz aufge-fangen wird. Da aber das Material eines Flußbettes,in welches ein solcher Strahl sich ergießt, den Wirkungendes Stoßes selten widerstehen kann, so vertieft der Wasser-strahl den Grund so, daß derselbe hinterwärts dieselbe Nei-gung wie die Parabel hat, und diese gewissermaßen ihrenWeg in die Tiefe weiter fortsetzt. Dies müßte ins Unend-liche fortgehen, wenn nicht andere Umstände einträten, diediesen Vertiefungen bald bestimmte Grenzen setzen. Dennda die Geschw. gänzlich vernichtet ist, so muß das Wassersich erst ansammeln, um eine Höhe zu erhalten, mit welcheres in dem untern Bette mit einer neuen Geschw. zu fließen
*) Anweisungen, wie dieses in den meisten Fällen geschehen kann,habe ich in meiner Anleitung zu», Bau der Mahlmühlen gegeben.Hamburg bei Huffman n und Campe 1®.