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Neue Theorie des Ufer- und Strombaues : erläutert durch die Geschichte der Wasserbauten an dem Süder-Dithmarsischen Elbufer / von W. Meissner
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häston an den Boden vorhanden war,) und diese stehtim Verhältniß des Products aus Perimeter und Gcschw.

So war auch nach dem obigen Beispiele (§. 22.III.) die der dortigen Höhe 7" zugchörcnde Ge-schw. 6'.

Weil aber zu derselben noch die Neigung der Ober-stäche v zuaddirt werden muß, so wird ii 4- v, (da

14.6 168". 6'

dieselbe auf^52' = 14' ist) mit = ~ 252

3" 11"' 3"" zuzusetzen sein, und die ganze Höhe10" 11"' 3"" betragen.

§u dieser Höhe gehört die Eeschw. 6 7' 4^"und § C sind daher = 3' 3" 4'"

von dieser Gcschw.

die beobachtete 1' 11" 8'" abgezogen,giebt zum Unterschiede 1' 3" 8'" als Verlust durchdie Adhäsion; also auch hier nahe die Hälfte von derhydrodyn. Geschwindigkeit.

19) Dies wird hinreichen, um die Ueberzeugung zu bestätigen:

daß die eigentliche tachogcne Kraft in Flüssen undCanälen, sich nach den Waffcrtiefcn richte, und daßalle Einflüsse anderer Umstände nur Modificationcn dervon den Wafferhöhen abhängenden Gcschw. bewirken.

Daß aber die physikalischen Gründe nicht immergehörig hierbei gewürdigt worden sind, zeigt unter an-dern die Hennertsche Theorie, welcher die Abnahmeder Einwirkung der Adhäsion nach einer triangulärenScale bestimmt, und also Druck und Stoß miteinanderverwechselt, da dieselbe doch offenbar von einer paraboli-schen Scale abhängt, bei welcher der Scheitel am Boden,die Absciffc, die Größe der Adhäsion, und die vor-handene Gcschw. die größte Ordinate ist.

20) Obgleich die Ursachen der Verzögerungen der Gcschw.

beim Ufer- und Strombau nicht den Einfluß haben,wie bei andern Theilen der Hydrotechnik, indem manbei denselben die Gcschw. meistens so zu nehmen hat,