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sich weit von der Wahrheit entfernt, da Verhältnisse,die mit derselben Zahl multiplicirt oder dkvidirt wer-den, sich nicht verändern.
18) Es wäre aber leicht, beide Instrumente durch sonst be-stimmte Waffermengen zu prüfen, da man häufig ge-nug bei Mühlen solche Freiläuft findet, in welchendas Wasser über die Grundschwcllen frei abfällt, sodaß man an denselben die abfließenden Waffermengenleicht messen und berechnen kann, wenn man dann indem Abftußcanale oder in dem Zufiußgraben ein schick-liches Profil aussucht, und in demselben die Geschw.mißt, so sollte das Product aus derselben in dasProfil mit der Wassermcnge des Ausflusses überein-kommen, oder die dabei vorkommende Differenz dieGrüße der Adhäsion anzeigen. In dieser letzten kannaber auch noch der Fehler des Instrument enthalten sein,und dieser würde, nach Abzug des Verhältnisses derbenetzten Flächen zu dem Inhalte der Waffermengenim Profil, als Rest erscheinen.
Wie groß aber die Unterschiede der AdhäsionFlüssen und Canälen mit steilen Scitcnwändcn werdenkönnen? zeigt unter andern das von Br. angeführteBeispiel aus Picard's Relation de plusieurs nivelle-ments, wonach bei einem Ausflüsse aus einem Seedurch einen künstlichen Canal, mit 3 Fuß Wafferhöhedie Geschw. nur 1' 8" betrug, da doch sür h — 3
4 C
C = 13'4"U'"10"' / , also für = 2' 11" 9f"'
hätte sein müssen. Die Verzögerung durch Ad-häsion war demnach — (2' 11" 9s'" — 1' 8")— 1' 3" oder fast die Hälfte der ganzen hy-
drodynamischen Geschwindigkeit.
Aber hier kam auch ein Vergleich mit dem Bei-spiele ( 1 , 6) die Adhäsion an die Scitenwände desEanals hinzu, (da dort in dem Flusse nur allein Ad-