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steht. — In den Magen aufgenommen, würfen sieschon auf die Muskelfasern desselben und des Darmca-nals, vermehren ihre Kraft, verstärken die peristaltischeBewegung und vervollkommnen die Verdauung: alleinvon dieser Würkung hangt kcineswegeö ihre allgemeinstärkende Kraft ab, denn diese äußert sich auch, wennste äußerlich applicirt werden, z. B. beym Gebrauchevon Eisenbädern. Werden diese Mittel innerlich in zustarken Gaben gebraucht, so beschränkt sich ihre ganzeWürkung auf die Darmmuskeln, und durch zu lebhafteReizung, oder aucl^ durch Ueberrcizung derselben, wirddie peristaltische Bewegung so hastig, daß Diarrhöe ent-steht. — Sie beseitigen das abnorme Uebergewichtder Nerventhätigkeit über die Muskelkraft, wenn dieftStörung des Gleichgewichtes davon abhängt, daß Lehtrezu sehr geschwächt wird. Sie vermindern so die krankhafteReizbarkeit des Organismus und geben demselben mehrStabilität und Festigkeit. Die hierher gehörenden Mit-tel sind: Extraktivstoff, Gerbstoff und Eisen.
Erstes Geschlecht.
Extraktivstoff.
§. 621.
Chemischer Charakter.
Der Extraktivstoff, welcher in den Vegetabilienrein, oder mit andern Stoffen vermischt, sich findet,ist meist gelblich oder bräunlich, ohne Geruch, nichtstüchtig, von bittrem Geschmacke, in Wasser auflöslich.Sein wesentlicher und vorwaltender Bestandtheil ist Koh«