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Dritter Band. [Specielle Arzneymittellehre. Fortsetzung.]
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246 Dritte Classe. Sauerstoffige Arzneymittel.

tem Asthma. Bey schleimiger Bräune nimmt man denAbsud davon- mit zum Gurgeln.

2) Bey Schwäche der Verdauung und Verschlei«mung des Darmcanals ist er ebenfalls würksam.

z) Bey Sugillationen und leichten asthenischenEntzündungen wendet man ihn auch örtlich an, z. B»mit rothem Weine infunhjrt.

VII. Man infundirt eine Unze mit zehn UnzenWasser, läßt dieß allmählig bis auf acht Unzen einkochenund giebt davon eine halbe Tasse auf einmal.

Das Wasser gebraucht man vornämlich zur Auf»lösung andrer ähnlich, jedoch stärker wirkender Mittel,z. B. bey Brustbeschwerden zu Auslösung deö Angustura«oder CascarillenextracteS.

657.

Ksäix Helenii.

I. Radix Enulae, s. Inulae, Alant, die Wurzel»on Enula Helenium, einer perennirenden, in den hö-her» birgigen Gegenden Deutschlands und der Schweizwachsenden Pstanze; sie ist lang, ästig, von der Stärkeeines Daumens, auswendig braungelb, inwendig weiß'lich, von scharf bitterlichem, etwas ekelhaftemschmucke und gewürzhastem Gerüche.

III. Extractum Helenii, Alantdickau Szug«Man infundirt zwey Pfund zerschnittne Alantwurzel mitdrey Pfund reetificirtem Weingeiste und neun PfundWasser, digerirt es, drückt es aus, zieht den Weingeist, ab, und dampft den Rückstand vollends ab.