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Voreltern, und zum Theil auch der Familie des Erchangers. Burkard, dieses Na-mens der erste, wurde im I. 918 Herzog von Allemannien, behauptete auch dieseWürde bis an seinen im I. 920 in Italien erfolgten gewaltsamen Tod. Sein Bru-der, Ulrich, nahm die väterlichen Besitzungen an dem ober» Bodensee wieder ein.Seine Nachkommen waren die Grafen von Bregen;, von welchen Ulrich, der Stifterdes Klosters Mehrerau bei Bregenz, ein eifriger Anhänger des Gegenkaisers Ru-dolfs, dessen Tochter Bertha er zur Gemahlin hatte, im I. 1097 starb. Er hinter-ließ zwei Söhne, Rudolf und Ulrich. Letzterer verschwindet unbekannt aus der Ge-schichte. Ersterer, vermählt mit Wulfhild, des Herzogs Welfs Tochter, erscheintin den Urkunden von 1127, 1128, und den frühern, bald als Oomos ItroAgntiso,bald als llomos curiKeosis. Letzteren Namen scheint er als kaiserl. Schirmvogt desBisthums Chur geführt zu haben. Sein Todesjahr ist unbekannt, nach Einigensoll er noch im Jahre 1150 gelebt Habens. Er hinterließ keine männlichen Erben,und mit ihm starb der Stamm der alten Grafen von Bregenz aus; doch hatte ereine Schwester, die mit einem Grafen von Pfullendorf aus dem Hause der Veringervermählt war, und von dieser einen Reffen Rudolf, Graf von Pfullendorf, derihn im Besitze der Grafschaft Bregenz und der zu derselbe gehörigen Güter, selbstMontforts, dann der im Nibel-, Argen», Rhein- und Ramsgau gelegenen, nach-folgte 2). Dieser Graf Rudolf von Pfullendorf und Bregenz hatte eine TochterElisabeth, die den Hugo, .Pfalzgrafen von Tübingen, zum Gemahl hatte, welcherals Erbe seines Schwiegervaters noch bei dessen Lebzeiteneinige Allodien in deralten Herrschaft Bregenz, sowie die Güter im Jllergau, namentlich Kellmünz undan der Donau bei Obermarchthal erhielt, in dessen Besitz wir denselben, der desältern Hugos Sohn war, in der Mitte des 12ten Jahrhunderts finden^). Graf
>) Nengart in Nist. Lpigo. (tonst. U. i., I, II. Uspt. schreibt! liuUolkus, (toiuosl!i ixsniinus liiius ooinitis Mrioi 8t UeitUao aUIiue oecuirit, i>o. t>42 in Uipi. 8alb-rniinno, <Ie incops vor» null« in tlipioinaiid. iil »mplius UulNiUs vriAsntini Ivoniio.ItuUotlus, eoinLS Ue UluIIeoUork xriinuin noininsiur in Nipi. (tonraUi III., tioxisÄ». 11L2.
2) Abt Berchtold von Zwifalten in seinem Werke: 1)8 kund. INNU., hat! .Uudollus«om. iirjxnutinus in iisdoin Porti du.; ValiciiAnn (Wallgau) in diooe. Uuiiensi eiioai-uniin Viillrniu (Wallensee) dictum. suxts nrbvin «ueu» »lontitn, t, d«dil <>!ia»du>nviiluiain ^ttoiiurAA ot diidilolr diotrun, sd »lsnd» pscora satis idonon.
») Daß Pfalzgraf Hugo von Tübingen schon bei Lebzeiten seines SchwiegervatersEangrafenrechte geübt, beweist die von dem Kaiser Friedrich I. denn Kloster Pfäffers zuUlm den 13. Februar 1158 ausgestellte Urkunde, welche besagt, daß das Kloster in «:<>.rniiain liuxonis gelegen sei.
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