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Nun aber war diese Verthu eine Tochter des Gegenkaisers Rudolfs, die Ge-mahlin des Grafen Ulrichs von Bregenz, wie fie auch in der Petershauser Chronikbezeichnet wird. (rlpucl 1l886rmsnn 1. I. p. 353) wo es heißt: Nortuo vüalriooLomitk cts kregsulis (1097). kertdn oZus rvlivts uxvr, eun» 1tlli8 kuäoipkoot llüalrieo, LiFi8üu8iu k6trotiu8. cleclit. Nach diesem war Pfalzgraf Hugo einTochtermann des Grafen Rudolfs von Bregenz-Pfullendorf und seine Gemahlineine Enkelin des Grafen Rudolfs von Bregenz, des letzten Grafen, aus dem Ge-schlechte der alten Grafen von Bregenz. Daher nannte auch Otto <1o 8. litamooap. 2t sä auo. 1167 den Grafen Rudolf von Pfullendorf 8ororium oomitmkuitott! tts Lra^antia. Nach dem Tode des'jüngern Grafen Rudolfs von Bre-genz oder Pfullendorf (1180) waren es, aus Abgang männlicher Erben,die beiden Tochtermänner Desselben; der Graf Albert von Habsburg und der Pfalz-gras Hugo von Tübingen, welchen diese Erbschaft zufiel. Ueber die Vertheilungderselben haben wir keine Urkunde, außer der obenangeführten kurzen Nachricht derMarchthaler Chronisten, aber die nachfolgenden geschichtlichen Angaben und Ur-kunden belehren uns, daß Graf Rudolf von Pfullendorf die Grafschaft Bregenz mitmehrern in Rhätien gelegenen Gütern, und die Schirmvogtei über das BisthumChur, dem Kaiser Friedrich I. noch bei seinen Lebzeiten überließ, letzterer aber denTochtermann Graf Albert von Habsburg mit Gütern im Thurgau dafür entschä-digt, dagegen dem andern Tochtermann, dem Pfalzgrafen Hugo, die Besitzungen, dievon seiner Großmutter Bertha herrührten und die aus der Herrschaft und BesteKellmünz, so wie die ältern Besitzungen ihrer Familie an der Donau, verblieben.Was diesen Antheil des Pfalzgrafen insbesondere an der Donau in sich begriff,finden wir zwar nirgends aufgezeichnet, doch dürften diese sich auf die alten Be-sitzungen des Herzogs Bertholvs des Sohns des Gegenkaisers Rudolfs, unv seinerStammverwandten Grafen von Gamertingen erstreckt Habens, nämlich die Herr-
l) Nach obcngesührten Urkunden stiftete ein Graf Haloholf im Kloster zu Ober-marchthal, welches seine Söhne und Enkel schon im Jahr 766 dem Kloster St. Gallenzutheilten. In Folge der Einfälle der Hunnen unv der vielen innern Kriege, die Deutsch-land verheerten, kam dieses Kloster ganz in Abgang Herzog Herrmann von Allemanienstiftete nun um das Jahr 996—98 ein Kollegiatstift, mit sieben Pfründen, aber auchdieses löste sich in der Folge auf, so daß diese Pfründen Laien an sich gerissen hatten.Nun erst im Jahr 1171 stiftete, zum Theil aus diesen ältern Kanonikatspfründen, Pfalz-graf Hugo von Tübingen, das nachmalige Prämonstratenser oder Norberiincr-Kloster, wel-ches erst im Jahr 1803 aufgehoben wurde.
knoiol. Zwifalt. und Tschudi (Mron. 7. I. p. 104 und 118.