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beweist, indem er und sein Sohn, Gr. Hugo, in ihrem und des ersten: weiter»Söhne, die Grafen Albrecht den ältern und den jünger» und Gr. Heinrichs Namenversprechen, den durch die Vermittlung des Herzogs Leopold mit den Grafen Rudolf,Vater und Sohn, geschlossenen Waffenstillstand bis künftigen Michaelistag zu haltenund ihre Streitigkeiten durch den Herzog Leopold und dessen Räthe entscheiden zulassen i).
Nach dem Jahre 1369 kommt Gr. Albrecht nicht mehr in der Geschichte vor,er scheint demnach um diese Zeit gestorben zu sein. In dem Trochtelfinger Seelen-buch kommt »ach Graf Albrecht dem ältern und seiner Gemahlin Katharina, geb.Gräfin von Kyburg, gleich: Albrecht, Gr. von Werdenberg und Agnes, geb.Burggräfin v. Nürnberg 2), seine Gemahlin. Von dieser seiner Gemahlin hinter-ließ Gr. Albrecht vier Söhne: Albrecht, Hugo, Albrecht und Heinrichs). Nachdem Tode der Agnes soll sich Gr. Albrecht zum zweitenmale mit Gräfin Anna vonWerdenberg vermählt haben.
8. S.
Die Grafen von Werdenberg zu Werdenberg-Seiligenberg rc., Söhne desGrafen Albrechts des ältern.
(1364—1118).
Daß obgenannte vier Grafen von Werdenberg, Hugo VUI. , Albrecht III.,Heinrich VII. und Albrecht iv. Brüder und Söhne des älteren Gr. Albrecht von
1) Lichnowskys Reg. zum iv. Bd. Z. 911.
2) Diese Agnes war eine Schwester der Burggrafen Johann und Albrecht von Nürnberg,welche im I. 1356 im Namen dieser ihrer Schwester gegen 4000 U auf ihre Ansprüche andie Stadt Weißenhorn und die Feste Buch verzichten. Diese Berzichtleistung geschah unterVermittlung des Bischofs Bertholds von Eichstädt, eines Bruders obiger beiden Burggra-fen, zu Wien den 27. Januar 1356. Am nämlichen Tage verzichtet auch zu Gunsten HerzogsAlbrecht von Oestreich in seinem, seiner Gemahlin und Sohnes Namen Gr. Albrecht vonWerdenberg auf Weißenhorn und die Feste Buch. Diese Orte waren als Pfand von demMarkgr. Ludwig von Brandenburg an die Burggrafen von Nürnberg gekommen und ihrerSchwester Agnes zur Aussteuer verpfändet worden. Lichnowskys Reg. vi. Nachtrag.
2) In den Reg. Z. 2 zum IV. Bd. der Geschichte von Ltchnowsky findet sich noch eineUrkunde, üat. Biberach den 27. Juli 1358. Nach dieser verspricht Gr. Albrecht, genanntvon Heiligenberg der jüngere, dem Herzog Rudolf von Oestreich und seinen Brüden:, sowieihren Amtleuten mit 12 Helmen, allen seinen Festen „und Fuozleuten" bis Michaelis 13-"