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dem ersten Londoner an, welcher dort sich ansiedelte, undwelchem andere folgten.
Dieses Violet-Grenelle bietet ein trauriges Bild sovieler Pariser Speculationen, welche klug erdacht, sangui-nisch ergriffen, schnell aber unvollständig ausgeführt undvorschnell verlassen wurden, weil sie aus der Mode gekom-men waren, oder die nöthigen Capitalien mangelten. DieErsinner aller derartigen Plane sind beinahe durchgängigverarmt, und erst in der dritten Hand gedeiht das Werk,nachdem große Summen darauf verloren worden sind undes um einen Schleuderpreis losgeschlagen worden war.Selbst die Omnibus sollen anfangs dieses Schicksal erfah-ren haben.
Und so werden die Nachkommen des armen HerrnViolet die unfruchtbare Freude haben, ihren Ahnherrndurch dieses Dorf verewigt zu wissen, dessen Name vonden Enkeln ausgesprochen werden wird, ohne mehr anjenen zu denken als an d'Antin, den Violet seiner Zeit.
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Die Occupationrn.
. Von den Gefechten, welche in den fahren 1814 und1815 hart vor den Thoren von Paris geliefert wurden,sind nur sehr wenige Spuren übrig geblichen. Die Bäumeder Landstraßen sind bis auf eine Entfernung von fünfhun-dert Schritten von den Barrieren nachgesetzt, und die Um-fangsmauer zeigt noch die Schießscharten, welche damalsdurchgeschlagen, nachher aber wieder zugemauert wurden.