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Nach der Aushebung der Jesuiten machte der Aber«glauben zum heiligen Herzen wenig Fortschritte mehr,da ihm Clemens XlV Festigkeit entgegen stand. „Und„wenn der frühzeitige Tod diese« Pontifs (ll), der ein„Unglück für die ganze Kirche war, nicht die Ausführung„einer Menge nützlicher Projekte verhindert hätte, so würde„wahrscheinlich auch diese falsche und chimärische Andacht,„mit der Auflösung der Gesellschaft Jesu, ganz in Ver-gessenheit gekommen seyn " — Allein Gott wolltefeine Kirche noch auf die Probe stellen, um fie zu reini-gen, sagt Ricci, und er erlaubte, daß die Andacht zumheiligen Herzen ihre ganze Gewalt wieder unter Piusdem VI bekam, der mit vollen Händen die Jndulgenzenfür die Gottcsherzen (Cordicoli) austheilte. —
Saldi, war, wie wir gesehen haben ihr Apostel zuPrato. Er wurde nach Florenz berufen, durch denSenator Bartolini, der Minister des Kultus daselbst war,um wegen seiner Aufführung und besonder« wegen derGlockengeschichte einen strengen Verweis zu bekommen;allein dem schlauen Jesuit gelang e« diesen Mann zu hin-tergehen, so daß Leopold es für nöthig hielt, selbst denSalvi zurecht zu weißen, den» er befahl dem Bischofseine Reue wegen dem Mangel an Achtung bei der Glvckcn-weihe, zu bezeugen. Ricci versuchte bei dieser Gelegen-heit die Liebe de« Jesuiten zu erlangen, indem er ihmden freundlichsten Empfang gewährte; aber vergeblich. —
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