Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
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Vierzehntes Kapitel.

Unglauben und Ausschweifungen iweier Dominikanerinnen r»Prato. — Die Dominikaner nahmen sie in Schutz. — DevGroßderrog verfährt mit Strenge gegen die versührendei»Mönche.

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Wir haben von den Unordnungen, die man mehrvermuthete, als bestimmt kannte, gesprochen, welche inden beiden Klöstern der Dominikanernonnen zu PiStoj»vorfielen. Bald entdeckte man auch deren zu Prato, unddie Ungeschicklichkeit verbunden mit der Insolenz derMönche, zwangen Ricci zu einer genauen Untersuchungin allen ihren Verzweigungen. — Zwei Nonnen deSCatha«rinenklosterS zu Prato fand man von den schrecklichstenIrrthümern im Glauben eingenommen. Dieß gab darZeichen zum Allarm. Alles Uebel rührte von der geisiiogen Direktion der Mönche her, dieß machte den eifrigenWunsch in dem Bischof rege, daß Gott endlich treueSeelenhirten berufe» möge, die den regulairen Orden ihre.schädliche AuSnahmSgesetze und Privilegien nehmen, unddie sie zu ihrem ersten Zweck wieder zurückführen möchten^Und wenn einige Orden durch ihre Grundgesetze selbstunverbesserlich wären, sie lieber aufzuheben, und aufdiese Art der Kirche den Frieden wieder zu schenken, sowie den Staaten die Ruhe, um bei einer vernünftigenGedankenfreiheit,'dir Hände der Industrie, den Geist den