67
Wissenschaften, und dem Handel die möglichste Thätig, 'keil wieder zu geben. Doch börcn wir Ricci selbst denZustand der Klöster seiner zweiten Didcese schildern. —
„Seit mehreren Jahren lebten zwei Dominikaner,„Nonnen von S. Katharina in dem infamsten Sitten,„verderbniß. Die eine war die Schwester Carbarina,
,, Irena Bonamici, ein adeliges Fräulein aus Pratv,k,fünszig Jahr alt, und die andere Clodestnde Splghi,„gleichfals aus einer adeligen Familie dieser "Stadt, acht„ und dreißig Jahr all *)."
Die Dominikaner die allein den Zugang zum Klosterhatten, so wie die Kenntniß der Geheimnisse der Nonnen,vermittelst der Ohrcnbcichte, die ihnen ausschließlich über,tragen war, hatten immer mir der größten Sorgfalt ver»hindert, daß nichts von diesen Unordnungen ausserhalbden Klvstermauern bekannt wurde. Die Sache kern end,lich durch den Pater Matvcchi, den der neue Bischofzum Beichtiger im Cacharinenklostcr ernannt hatte, anTag. Dreier Dominikaner hatte nur den Namen alssolcher, und cmpfieng ohne sich bitten zu lassen» dasPatent welche- er zur Ausübung seines AmkcS nöthighatte, auS den Hände» stines Bischofs,, und untctwarfstch ohne Murren allen Eiwchränkmigcn, gegen die seineBruder nicht aufhörten aus die seandalbseste Weise Z»protestircn.
l) Vivevno girr <la molti snni imneorzv nei enksmi
äisorclini, Suo me,nucl,e äonienie «>> 8, >j»
krslo, uns cbisnilM 5r. Lslerins leen? kvnsniici,nobel prsrese, äi »nn> cingnnnts, l'slrer, 8r Oloclosio-«le 8pigbe, lli slirs nnlni tsinigtia clelii, sresii» citä,äi snvi trontotto. — /är«/.
*
5