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reu, und von der materiellen Lehre, die sie ihnen beizn»bringen suchen, und er versicherre, daß er sich, seitdemer idre Bildung übernommen, schon zum Theil selbst vonder Wahrheit dieser Aussagen überzeugt habe. Die Klag»schrift der sich beschwerenden Nonnen wurde den Kardi-nälen aus Befehl des Bischofs selbst übergeben. —
Während dem nahmen die Unordnungen zu St. Luciaimmer zu, alle Nonnen hatten sich vereinigt, um sichdem Bischof zu widersetzen und die Sakramente nicht an»zunehmen. Sie glaubten, oder gaben eS wenigsten« vorzu glauben» daß die Gewalt welche dem Bischof durchdie Kardinäle ertheilt worden sey, entweder untergeschobenoder doch ungültig sey. —
Zu St. Katharina herrschte der ZwietrachtStcufel. DieSchwestern welche Reklamationen gemacht hatten, wur-den als abtrünnig, schismansch und im Dann stehend,betrachtet. Die Gcgenparthci, obgleich weniger zahlreich,war doch die unruhigste und kühnste, sie erneuerte fasttäglich die Drohung, ihre Gegnerinnen zu vergiften oderzu erwürgen (23), und e« gelang keiner Autborität, denHochmuth dieser verworfenen Nonnen zu bändigen. —
Was auch Alamanni nach Rom berichten mochteüber diesen Zustand der Dinge, und so sehr er um schleu-nige Hülfe bat, da seine Macht nicht ausreiche um demUebel zu steuern, so erhielt er dennoch kein« Antwort.
Den 13. Juny 1775 schrieb er an die bischöflicheKongregation, den 1ö. July an den Kardinal Caraffa,Präs.ktcn dieser Versammlung: gleiches Stillschweigen.Einstweilen spotteten die Neunen der Drodungen und Er-mahnungen ihrer neuen Seelendirtcn. Das unartige undpflichtwidrige Benehmen de« Kardinals Präfekten, schreckteden Bischof Alamanni nicht so sehr ab, daß er nicht ge»