Band 
[Erster und zweiter Band.]
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«nter die Obhut ihrer Bischöffe gestellt würden, er ohneweiter- die geeigneten Maasregeln, selbst hiezu ergreifenwürde. —

Der römische Hof antwortete augenblicklich, daß ermit den beiden Nonnen machen könne, waS er für Rechthielt, und daß von nun an alle Frauenklöstcr Tvskänasuntcr die Obhut ihrer Bischöffe gestellt werden sollten. —Dieß war noch nicht genug, der Pabst mußte an Ricci,in ganz entgegengesetzten Ausdrücken, als die waren,welche das erste Drcve enthielt, schreiben, und ihm alleseine Forderungen bewilligen. Dieser unerwartete SchrittLeopold-, hatte den ganzen heiligen Stuhl, samt seinenAnhängern so ausser Fassung gebracht, daß er konvulsi-visch gewackelt haben soll.

„ Die Erbitterung welche damals der römische Hof,„gegen das ganze Haus Oestreich zeigte, und die zum„großen Skandal der Kirche und der öffentlichen Ruhe„immer weiter gieng, wurde durch die Helfershelfer die»„ses Hofes so gut unterstützt, daß der Grvßhcrzog ihre„geheime Machinationen nur verachten konnte." — Erversäumte nichts um sie zum Stillschweigen zu bringen,und ihnen alle Hoffnung des Gelingens ihrer Projektezu benehmen.

Ricci erzählt mit Sclbstgesallen, daß der spanischeMinister zu Rom, alle Papiere, welche auf diese Ge»schichte Bezug hatten, seinem Hof übersandt hätte, umdort als Vorbild zu denselben Reformen zu dienen, dieman auch daselbst Willen- war vsrzunehmen. , '

Der Pabst, der vollkommen bei dieser ,Geschichteunterlag, rächte sich am General der Dominikaner, demer die empfindlichsten und härtesten Vorwürfe machte,weil er ihm die Wahrheit der Dinge die zu Pratv vor«