Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Noch denselben Abend hatte der Pabst einen Anfall vonEntzündung, weswegen man das Aderlässen wiedkrhohlenmußte: daselbe fand Morgen- den 20. Statt, obgleichman am Puls und dem Bauch wehr Geschmeidigkeit be»merkte; dieser Zustand dauerte den Tag über. so daß manden Prdi eiwaS besser glaubte, allein diese Hoffnungschwand bald, da sich gegen Abend eine neue Entzündungeinstellte, so daß man es für nöthig hielt, ihm das hei»lige Abendmahl zu geben.

Die Nacht brachte der Pabst in einer großen Unruhezu. Man lies ihm den 21. noch einmal zur Ader. Das Fie»der, das Aasschwellen des Bauches, und die ZurückhaltungdeS UcinS säuert« fort. Endlich gab man ihm den nebmli»che» Abend die heilige Oeblung, uns er gab seine Seelemit einer in der That exemplarische» Frömmigkeit, gegendreizehn Uhr (halb acht des Morgens) den 22. Septemberauf.

Ungefähr zur selben Stunde nahm man an dem folgen»den Tag d'e Oefnung und Eindalsamirung des Leichnamsvor. Ehe man dazu schritt, hatte man schon w-brge,nommrn, daß das Gesicht bleifarbig, und die Lippeli undNagel schwär; waren. — Fast alle Theile des KdrperShattcn blaue Flecken unter der Haut.

Die Eingeweide, welche schon alle krebsartig ange-fressen waren, und entsetzlich übel rochen, karre man inGefäffe gethan, welches um ein Ubr deS NachtS sprang,und das Zimmer mit einem abscheulichen Gestank erfüllte,ungeachtet daß man einige Stunden vorher olles einbal«samirt hatte. Den folgenden Morgen, den 24. Seprem»der war man genöthigt, einige Aerzte kommen zu lassen,denn der Leichnam gab emen fürchterlichen Gestank vonsich, das Gesicht war geschwollen, und hatte eine schwärz»