Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
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Oeffnung des Körpers beigewohnt hatten. Vieles vondiesen Vorfällen drang in das Publikum, und ob eSgleich mit veränderten Umständen erzählt wurde, so fandsich doch das römische Volk aufs höchste skandalisirt, inder Ueberzeugung, daß der Pabst mit dem Acquetta ver-giftet worden sey, welches in Calabrien und zu Perugiaverfertigt wird, und nach der allgemeinen Meinung einen. langsamen Todt herbeiführt, gerade auf die Art, wie hiererzählt worden ist. —

Die Beobachter verglichen nun die verschiedenen Pro-phezeiungen die man verbreitet hatte, und die gewiß nichtvon Gott auSgiengen, weil der größte Tkcil davon durchdie Begebenheiten selbst widerlegt wurden. —

Wenn man zu diesen falschen Verkündigungen, dieDrohungen, die zu der Zeit erschienen, und die sich aufdiese Begebenheit beziehenden Bilder nimmt, ferner dieEntzündung in der Gurgel und dem Mund CleMenS XIV.dieses allmähliche Verschwinden seiner Kräfte, das Auf-schwellen seines Unterleibes, das Zurückhalten des Urins,die Heiserkeit der Stimme, die Erbrcchungcn, die blau-schwarze Farbe des Leichnams, das Abfallen der Nagelso wie der Haare, u. s. w.; wenn man dieß alles zu-sammen nimmt, so kann man nicht begreifen, wie eineEutzündungSkraukbeit (so wurde <re von den Aerzten ge-nannt) das Blut ohne sichtbare Merkmale von Entzündunggelassen und das Fieber neun Tage versteckt gehalten habe.Diese Beobachter glaubten, daß, auch ohne Arzt zu seyn,jeder verständige und mit einer richtigen UrtheilSkrast be-gabte Mensch, hier die charakteristischen Zeichen desjenigenGiftes erkennen müsse, welches Paul Zacchia, ein römi,scher Arzt bezeichnet, und die wir hier mittheilen. —

(thuest, inest. sig. lik. 2. tät. 2. «znuest. 1 .)