Band 
[Erster und zweiter Band.]
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139
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„wo. 12. 6aräsn. äo ven. Nk>. 2 et sliki. Fastalle Gifte verursachen ein Brennen in der Gurgel, Hitzeund Entzündung.

No. 15 . Sobald man das Gift genommen hat, ent«stehen bald darauf Unruhen und Eckel. Wenn die Symp-tome mit große» Schmerzen im Magen, mit Herzklop,fcn, mit Verzückungen und ähnlichen Zufällen begleitetsind, sy ist dieß ein untrügliches Zeichen, der Gegenwarteines sehr schweren und tbdtlichen Giftes, sagt Cardan.Hierauf kommen stinkende Blähungen, ein unerträglicherGeruch aus dem Mund, und von Zeit zu Zeit Erbrechun«gen. Auf diese folgt Husten, Anschwellen des Bauches,Beängstigungen, ein schnelles Dahinschwinden der Kräfte,Aufhören des PulSschlagens und Herzstiche. Jetzt stelltsich kalter Schweiß, und ein allgemeiner Frost ein, dieNägel werden blau, der Körper wird blaß, dann wechseltdie Blässe mit Rothe ab, Zunge und Lippen werdenschwärzlich, «in nicht zu löschender Durst mit Heiserkeitder Stimme begleitet.... Bei einigen bemerkt man ei-nen ungewöhnlichen Hang zum Schlaf, die Zurückhal-tung des Urins und dessen Brennen, einen Gestank amganzen Körper und dessen besondere Schwerfälligkeit, rotheund bleifarbene Flecken, und eine ausscrordentlichc Zerrüt-tung des Geiste«.

No. Zo. Die Beweise des Giftes nach dem Tode,sind vielfältig. Gallien bemerkt besonder« die blaue undschwarze Flecken der Haut, so wie «inen pestienzialischenund unausstehlichen Geruch. Cardan, legt besonders vielGewicht auf die schwarze lcichtabfallende Nagel, un" dieHaare, die ganz von selbst ausfallen. — äs

morbis pect, csp. 5. sagt, daß sich der Leichnamdreimal verändere, erst sey er ganz klar, dann wechsle erFarbe und nach einigen Stunden endlich werde er blau