Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
148
JPEG-Download
 

148

Der Vollziehung der ehrenvollen Capitvlativn derRepublikaner, die der Gewalt der Umstände nachgaben,und dem König die Bedingungen vorschrieben, unter denensie einwilligten sich zu unterwerfen, gieng eil, Waffenstill-stand voraus, der nöthig war, um die Sache besser vor-zubereiten. Er diente dem alten Gouvernement dazu, dieVerräkherei anzuzetteln. Kaum hatte die Königin dasvorgefallene vernommen, als sie von Palermo, wo siesich noch befand, Lady Hamilton an Lord Nelson sandte;um diesem sagen zu lassen: „Ich wollte lieber beide„Königreiche verliehrcn, als mich soweit herabzulassen,„mir Rebellen zu unterhandeln."

Cuoco gesteht bei dieser Stelle, baß es dem Königfrei stand zu kapituliern oder nicht; aber fragt er, nach-dem er es gethan hatte, stand cS ihm auch noch frei,sein Wort zu brechen?! — oder wenn er es thun wollte,mußte er nicht vorher alles wieder in den Zustand derDinge versetzen, wie eS vor derselben gewesen? Der eng-lischen Gesandti» glückte ihr Auftrag nur zu gut': der Ver-trag der Ehre, wurde durch diese Infamie gebrochen....Daß sich Lady Hamilton für die Capricen der Königinprvstituirte, war matt schon lange gewohnt, sagt Cuoco;sie disponirte hier yur über ihre eigene Ehre. Aberdaß auch Nelson seine Ehre, die Ehre seiner Waffen undseiner Nation der Hamilton Preis gab, dies hatte dieWelt weder erwartet noch durfte es die englische Nationdulden

1 ) Ibiä. lom. 2, § 4y, x. 242 — »46.

ker esseguire i> kü-»-tsIriI!lo nn armislirio;

mn nell' »rinislirio »i ^>repsro it trsllirnonto.reppe Ig cspitolsrivne, I,i rezina <is pslermo invi»niUsUx Usmitton a rsgtzluogers Keisoo; Vvtzlio xrim»