Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
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wich, daß er ganz bestürzt über das sey, wa« ihm so ebenbegegnet wäre: man habe ihm nemlich gesagt, der ganzeProceß sev ungültig und müsse wieder von vorncn ange-fangen werden. Ich hatte Mitleid mit dem braven Mann,der schon bei Jahren war, und seil langer Zeit Processei instruirte, und dabei eine gewisse Sichtung in seinem Amtbesaß, und dem man mit einem Streich einen Proceßumwarf» als hätte er nicht ei/nnal die nothwendige Be-dingungen gekannt, um ihn gültig zu machen. Indessenwurde er nun in zwei bis drciEramcn beendigt. Diesel-ben Fragen wurden mit wenig Abänderungen wiederholt,nud ich beantwortete sie wie früher. Jede Frage fingmau mit gewissen Rechissormcln an, welche Andrectlidiktirtc, und der Notarius niederschrieb, endlich fügteman noch den Eid hinzu, der mir auferlegt wurde. Derzweite Proceß war in der Mitte .des Monat Januar 1774beendigt.

Da ich borauesczte, daß auS keinem dieser Processeder Beweis einer Schuld hervorging, so verlangte ichmehrmals, daß man mir den Grund meiner Haft angebenmochte. Dies konnte ich nicht erhalten. Endlich sagteAndrectli zu mir: Beruhigen Sie sich bei derGewißheit, wegen leincm Verbrechen gefan-gen z u scy n, Sic könne» sich bav 0 u üdcrzcugen,wenn Sie darüber nachdenke», daß ich Sieniemals wegen einem solchen befragt habe.—

Nun verlangte ich, daß- mau mir erlauben möge,der Kongregation wegen der Sache der Jesuiten, eineDenkschrift vorlege» zu dürfen. — Die Kongregation schicktemir neuerdings M. Andrcciti mit dem Notarius? Eswurde mir nicht erlaubt, meine Eingabe selbst niederzu-schreiben ; ich mußte sie diktiren. Ich sczte nur die Bitteaus einander, welche ich thun wollte, um auS meinem